

ProjektbeschreibungMehrere hundert Meter langer Eisenbahntunnel mit bewehrter Stahlbetoninnenschale aus dem Jahre 2001. Nach Herstellung der Tunnelinnenschale wurden lokale Ablösungen und Hohllagen in einem Bereich von 0,50 m bis 2,50 m oberhalb des Rettungsgehweges durch Abklopfen der Betonoberfläche festgestellt. AufgabenstellungFür die beauftragende Firma mussten innerhalb eines sehr kurzen Bearbeitungszeitraumes (4 Wochen) folgende Fragestellungen geklärt werden:
Um diese Fragestellung zu klären, wurde folgende Strategie zur Schadensbeurteilung entwickelt: VorgehensweiseU.a. durchgeführte Untersuchungen:
Aus den umfangreichen Untersuchungen ließ sich ableiten, dass sich die Ablösungen immer im Anschlussbereich von Sohle/Gewölbe befanden. Die durch Vibrationen der Schalungsrüttler in bestimmten Frequenzlagen eingetragenen Normal- und Scherkräfte auf den oberflächennahen, bereits erstarrten, z.T. schon in der Erhärtungsphase befindlichen Beton während der langen Betonagen haben oberflächenparallele Ablösungen (Risse) in den tiefliegenden Bereichen verursacht. Hohe Bewehrungskonzentrationen (Sollbruchstellen) haben sicherlich zum Schadensausmaß beigetragen. Nach Identifikation der Ablösungsbereiche mit Impact Echo wurden diese abgetragen und Spritzbetonersatz instand gesetzt. | Querschnitt der Tunnelinnenschale mit Darstellung des Schalungs- wagens und potentielle Bereiche mi |