

ProjektbeschreibungDas Maßwerk und die Krabben der Turmhelme des Regensburger Doms, die zwischen 1954 und 1957 zum Ersatz des zerstörten Sandsteinmauerwerkes aus Beton hergestellt worden waren, wiesen zum Teil große Schäden infolge fortwährender Bewitterung auf. AufgabenstellungWir erhielten vom Staatlichen Hochbauamt Regensburg den Auftrag, den Zustand der Turmhelme zu erfassen, eine Beurteilung der Standfestigkeit abzugeben und die Entwicklung eines Instandsetzungskonzeptes zu erarbeiten. VorgehensweiseUm den Instandsetzungsumfang minimieren zu können, wurden die Maßwerksflächen des Südturmhelms auf Rissbildung und Entfestigungen untersucht und hinsichtlich des Schädigungsgrades in Schadensklassen eingeordnet. Für unterschiedliche Schadensklassen wurden differenzierte Instandsetzungskonzepte entwickelt. In Zusammenarbeit mit der TU München, MPA Bau, Abtlg. Baustoffe wurde ein Instandsetzungsmörtel entwickelt, der an die Materialeigenschaften des Bestandbetons angepasst wurde und eine ausreichende Dauerhaftigkeit hinsichtlich Frostbeanspruchung sowie eine sehr gute Verarbeitbarkeit aufwies. Die Instandsetzungsarbeiten wurden von den Mitarbeitern der Dombauhütte Regensburg durchgeführt. Veröffentlichungen
| Dom Regensburg Instandsetzung der Turmhelme 1954-1957 Zustandserfassung an den Krabben |